Wilsberg heute im ZDF: Todsicherer Tipp — der Münster-Kult-Krimi






Wilsberg heute im ZDF: „Todsicherer Tipp“ — was den Münster-Kult-Krimi so besonders macht

Samstagabend, das ZDF läuft, und in Münster ermittelt wieder der kultigste Privatdetektiv Deutschlands: Wilsberg. Heute mit einem neuen Fall — „Todsicherer Tipp“. Und wie immer gilt: Es wird spannend, skurril und herrlich entspannt zugleich.

Seit über 30 Jahren gehört Georg Wilsberg zum deutschen TV-Samstag wie das Abendessen. Was macht den Charme des Münsteraner Krimis aus? Und wie ähnlich ist Schauspieler Leonard Lansink eigentlich seiner Kultfigur?

Der Fall: „Todsicherer Tipp“

Im neuen Wilsberg-Fall geht es um einen vermeintlich todsicheren Tipp: Ein junger Mann erbt plötzlich einen beträchtlichen Geldbetrag von einem Fremden, der angeblich sein Großvater war. Wilsberg wittert sofort Unrat — und liegt richtig. Der vermeintliche Glücksfall entpuppt sich als gefährliches Spiel, bei dem es um ein dunkles Familiengeheimnis geht.

Natürlich sind auch die bekannten Figuren wieder mit dabei: Wilsbergs chaotischer Kumpel Ekki, die clevere Anwältin Isa, sein Neffe Alex und die gewitzte Tante Else. Dazu der Grantler Kommissar Overbeck, der Wilsbergs Nase im Fall nur widerwillig akzeptiert.

Was Wilsberg so besonders macht

Wilsberg ist kein typischer Krimi. Während andere Samstagskrimis auf Action und düstere Atmosphäre setzen, funktioniert Wilsberg über Charme, Humor und Figuren:

  • Georg Wilsberg: Der ehemalige Anwalt, der seine Zulassung verlor, weil er Beweise gefälscht hat, ist ein Antiheld mit Herz. Er ist eigenwillig, manchmal stur, aber immer auf der Seite der kleinen Leute.
  • Münster als Kulisse: Der Prinzipalmarkt, der Kanal, die typischen Kneipen — Münster ist fast eine eigene Hauptfigur. Wer die Stadt kennt, findet sich in jeder Folge wieder.
  • Der Humor: Wilsberg nimmt sich nie zu ernst. Auch die ernstesten Fälle haben eine Leichtigkeit, die den Krimi von anderen unterscheidet.
  • Die Figuren: Vom Kumpel Ekki bis zur Tante Else — jede Nebenfigur hat ihren eigenen, liebenswerten Schrull.

Leonard Lansink: Wie ähnlich ist er Wilsberg?

Leonard Lansink spielt Georg Wilsberg seit dem ersten Film 1995. Im Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung verriet der 70-jährige Schauspieler, wie viel von ihm selbst in der Figur steckt: „Wir sind uns in einigen Dingen sehr ähnlich. Beide sind wir eigenwillig, beide haben wir einen Hang zur Unabhängigkeit. Aber Georg ist viel chaotischer als ich.“

Lansink betont, dass er Wilsbergs Sturheit und seine Art, sich nicht verbiegen zu lassen, gut nachvollziehen kann: „Er lässt sich nicht vereinnahmen. Das gefällt mir an ihm.“ Auch die Bodenständigkeit teilen die beiden: Lansink lebt in der Nähe von Münster und ist dem Ruhrgebiet, wo er geboren wurde, bis heute verbunden.

Was ihn von seiner Figur unterscheidet? „Ich bin deutlich disziplinierter. Georg würde nie zum Tanzen gehen — ich schon.“

Eine Institution des deutschen Fernsehens

Mit über 80 Folgen ist Wilsberg eine der langlebigsten Krimireihen des deutschen Fernsehens. Die Erfolgsformel ist einfach: ein sympathischer Held, eine schöne Stadt, gute Geschichten — und ein Hauch von Skurrilität, der jede Folge unverwechselbar macht.

Für viele Zuschauer ist der Samstag ohne Wilsberg kaum vorstellbar. Es ist das Fernsehen, das man sich gemütlich macht: mit einem Glas Wein, einer Tüte Chips und dem Wissen, dass Georg Wilsberg schon irgendwie alles lösen wird.

Sind Sie Wilsberg-Fan? Was ist Ihre Lieblingsfolge? Und wie ähnlich schätzen Sie Lansink und Wilsberg ein? Schreiben Sie es in die Kommentare!


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