WhatsApp führt Benutzernamen ein: So reservieren Sie sich Ihren Wunschnamen

WhatsApp führt Benutzernamen ein: So reservieren Sie sich Ihren Wunschnamen

Bisher war die Telefonnummer das Einzige, was Sie bei WhatsApp brauchten, um kontaktiert zu werden. Das ändert sich jetzt. Der Messenger führt Benutzernamen ein – ähnlich wie bei Instagram oder X (Twitter). Ab sofort können Sie sich Ihren Wunschnamen reservieren lassen. Wir zeigen, wie es geht.

Die Nachricht hat sich schnell verbreitet: WhatsApp führt Benutzernamen ein. Das bedeutet: Schluss mit der lästigen Weitergabe der eigenen Handynummer an Fremde. Stattdessen können Sie künftig mit einem frei wählbaren Namen kontaktiert werden – ganz so, wie Sie es von anderen Messengern und sozialen Netzwerken kennen. Der BR berichtet, dass die Reservierungsfunktion bereits freigeschaltet ist.

Warum führt WhatsApp Benutzernamen ein?

Bislang war die Telefonnummer der einzige Identifikator bei WhatsApp. Jeder, der Ihre Nummer hatte, konnte Sie anschreiben – auch Fremde. In Gruppen war die Nummer für alle sichtbar. Datenschützer haben das lange kritisiert.

Mit den Benutzernamen ändert sich das: Sie bestimmen selbst, wer Sie kontaktieren kann. Nur wer Ihren genauen Benutzernamen kennt, kann Ihnen schreiben. Ihre Telefonnummer bleibt privat. Das ist ein großer Schritt für den Datenschutz – und ein Gewinn für alle, die ihre Nummer nicht in jeder WhatsApp-Gruppe preisgeben wollen.

Zusätzlich können Sie einen PIN-Code einrichten, über den Sie noch mehr Kontrolle haben, wer Ihnen schreiben darf.

Schritt für Schritt: So reservieren Sie Ihren Benutzernamen

Die Reservierung ist einfach – aber Sie sollten sich beeilen. WhatsApp hat rund 3,3 Milliarden Nutzer weltweit. Wer einen bestimmten Namen haben will, sichert ihn sich am besten jetzt.

  1. WhatsApp öffnen – stellen Sie sicher, dass die neueste Version installiert ist
  2. Drei Punkte oben rechts antippen
  3. Einstellungen auswählen
  4. Auf Ihren Namen oben antippen
  5. Benutzernamen reservieren auswählen
  6. Wunschnamen eingeben – und bestätigen

Wichtig: Die Option ist noch nicht in allen Accounts verfügbar. Wer sie noch nicht sieht, muss einfach regelmäßig nachschauen, bis die Funktion freigeschaltet ist. WhatsApp rollt die Neuerung nach und nach aus.

Besonders praktisch: Instagram- und Facebook-Namen übernehmen

Wer bereits auf Instagram oder Facebook einen Nutzernamen hat, kann diesen auch für WhatsApp beanspruchen. Das ist vor allem für kleine Unternehmen, Creator und Organisationen praktisch, die auf den Meta-Plattformen aktiv sind. Alles gehört ja zum selben Konzern.

Einheitliche Nutzernamen über WhatsApp, Instagram und Facebook machen die Wiedererkennung leichter – und ersparen das Merken mehrerer Namen.

Was Sie noch wissen sollten

Die Einführung der Benutzernamen ist ein klares Signal: WhatsApp will datenschutzfreundlicher werden. Nach jahrelanger Kritik reagiert der Messenger jetzt mit konkreten Maßnahmen. Neben den Benutzernamen können Nutzer künftig auch einen optionalen Code verlangen, bevor Fremde Kontakt aufnehmen dürfen.

Für die Zielgruppe 50+ ist das eine besonders gute Nachricht: Wer sich mit Technik nicht perfekt auskennt, musste bisher oft die eigene Telefonnummer preisgeben – sei es in Vereinsgruppen, Nachbarschaftschats oder bei neuen Bekanntschaften. Mit einem Benutzernamen bleibt die Nummer privat, und die Kontrolle über die Privatsphäre bleibt in Ihrer Hand.

Übrigens: Falls Ihr Smartphone für die neueste WhatsApp-Version zu langsam ist, könnte ein Speicher-Cleaner helfen. Und mit einer Powerbank sind Sie auch bei langen WhatsApp-Telefonaten immer einsatzbereit.

Ihre Meinung ist gefragt

Finden Sie die Einführung von Benutzernamen gut? Oder vermissen Sie die alte Einfachheit von WhatsApp? Haben Sie schon einen Namen reserviert – oder warten Sie ab? Schreiben Sie es in die Kommentare.

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