Eine gute Nachricht für alle Fans der ARD-Vorabendserie „Watzmann ermittelt“: Andreas Giebel bleibt der Serie erhalten! Der 68-jährige Kabarettist und Schauspieler musste sich vor wenigen Wochen einer Fußamputation unterziehen — doch die ARD hat nun klargestellt: Seine Rolle als Benedikt Beissl geht weiter.
Die Nachricht sorgt für Erleichterung bei den Zuschauern, die Giebel als grantelnden, aber liebenswerten Gebirgsjäger-Chef schätzen.
Was ist passiert?
Andreas Giebel litt jahrelang an einer angeborenen Fehlstellung des rechten Mittelfußes. Immer wieder gab es gesundheitliche Probleme. Eine falsch sitzende Einlage führte schließlich zu einer offenen Wunde, die nicht mehr verheilte — und machte letztlich die Amputation notwendig.
Die Nachricht von dem Eingriff schockierte viele Fans. Zunächst war unklar, wie es mit seiner Rolle in der beliebten Krimiserie weitergehen würde. Nun hat sich der Sender geäußert: Giebel bleibt.
Wie geht es in der Serie weiter?
Die ARD bestätigte, dass Giebel auch nach seinem Eingriff in „Watzmann ermittelt“ zu sehen sein wird. Die Serienmacher haben die Drehbücher angepasst — wie genau, wollen sie nicht verraten. Klar ist: Die Figur des Benedikt Beissl wird nicht aus der Serie geschrieben.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Bei anderen Serien haben gesundheitliche Probleme von Schauspielern oft das Aus ihrer Figur bedeutet. Dass die ARD hier einen anderen Weg wählt, zeigt Wertschätzung für Giebel und seinen Stellenwert für die Serie.
Wer ist Andreas Giebel?
Andreas Giebel ist einer der bekanntesten bayerischen Kabarettisten und Schauspieler. Geboren 1958 in München, wurde er durch sein Kabarettprogramm und seine Rollen in bayerischen Produktionen bekannt. Seit Jahren ist er fester Bestandteil der Münchner Kabarett-Szene.
In „Watzmann ermittelt“ spielt er Benedikt Beissl, den Leiter der Polizeidienststelle am Fuße des Watzmanns im Berchtesgadener Land. Die Serie läuft seit 2020 im Ersten und ist ein Quotenerfolg — nicht zuletzt dank Giebels Präsenz.
Warum die Serie so beliebt ist
„Watzmann ermittelt“ ist mehr als ein Krimi. Die Serie kombiniert:
- Atemberaubende Kulisse: Der Watzmann, der Königssee, die Berge — das Berchtesgadener Land ist fast eine eigene Hauptfigur.
- Bayerischer Charme: Die Figuren sind authentisch, der Dialekt ist zu hören, der Humor ist trocken.
- Liebenswerte Charaktere: Vom grantelnden Chef Beissl bis zum jungen Team — alle haben Ecken und Kanten.
- Leichte Krimi-Kost: Ideal für den Vorabend: spannend genug zum Dranbleiben, entspannt genug zum Abschalten.
Genau diese Mischung schätzt das erwachsene Publikum, das die Serie seit Jahren treu verfolgt.
Ein Zeichen der Solidarität
Dass Andreas Giebel trotz seiner gesundheitlichen Herausforderungen weitermacht, ist bemerkenswert. Und dass die ARD ihn nicht fallen lässt, ist ein starkes Zeichen. In einer Branche, die oft gnadenlos ist, zeigt diese Entscheidung: Hier zählt der Mensch.
Die Fans dürfen sich also weiterhin auf ihren Lieblings-Gebirgsjäger freuen. Und Giebel selbst? Der wird, wie man ihn kennt, die Situation mit Humor nehmen. Er ist schließlich ein Kabarettist — und die wissen: Aus jeder Lage lässt sich etwas machen.
Sind Sie Fan von „Watzmann ermittelt“? Was schätzen Sie an der Serie und an Andreas Giebel? Schreiben Sie es in die Kommentare!



