Eckart Witzigmann sorgt sich um Alfons Schuhbeck und Johann Lafer

Eckart Witzigmann sorgt sich um Alfons Schuhbeck und Johann Lafer – was die Koch-Legende bewegt

Er gilt als einer der besten Köche des 20. Jahrhunderts: Eckart Witzigmann, der „Jahrhundertkoch“. Mit 84 Jahren blickt der Österreicher auf eine beeindruckende Karriere zurück. Doch in einem aktuellen Interview macht er sich große Sorgen um zwei seiner bekanntesten Kollegen: Alfons Schuhbeck und Johann Lafer. Was ist passiert?

Eckart Witzigmann ist eine Legende der deutschen und internationalen Spitzengastronomie. Der gebürtige Österreicher wurde vom Gault-Millau zum „Koch des Jahrhunderts“ gekürt. Er hat eine ganze Generation von Köchen ausgebildet und geprägt. Doch die Zeiten haben sich geändert – und nicht alle seiner Weggefährten haben gut durch die Krisen gefunden.

Alfons Schuhbeck: Vom Starkoch zum Häftling

Alfons Schuhbeck war einer der bekanntesten Fernsehköche Deutschlands. Der Münchner mit der markanten Brille und dem bayerischen Dialekt war aus der Kochszene nicht wegzudenken. Bis er wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde und ins Gefängnis musste. Für Witzigmann ist das ein schwerer Schlag: „Schuhbeck war ein großartiger Koch, und es tut weh zu sehen, wie es mit ihm bergab ging“, wird er in der Bild zitiert.

Seit Schuhbecks Verurteilung ist es ruhig um ihn geworden. Seine Restaurants mussten schließen, der einstige Star ist aus der Öffentlichkeit verschwunden. Witzigmann hofft, dass Schuhbeck einen Weg zurück ins Leben findet – auch wenn die Kochkarriere wohl beendet ist.

Johann Lafer: Gesundheitliche Probleme

Johann Lafer, der österreichische Spitzenkoch, der ebenfalls in Deutschland erfolgreich war, hat mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Lafer musste in den letzten Jahren mehrere Rückschläge verkraften. Auch hier zeigt sich Witzigmann besorgt: „Lafer ist ein Freund, und wenn es ihm nicht gut geht, macht man sich natürlich Sorgen.“

Lafer hatte in der Vergangenheit immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die ihn zu Auftrittspausen zwangen. Anders als Schuhbeck ist Lafer aber nicht aus strafrechtlichen Gründen in den Schlagzeilen, sondern aus medizinischen.

Die Einsamkeit der Spitzenköche

Witzigmann spricht in dem Interview auch ein grundsätzliches Problem der Spitzengastronomie an: den Druck, dem Spitzenköche ausgesetzt sind. Die Arbeit in der Küche ist extrem fordernd, die Arbeitszeiten lang, der Erfolgsdruck hoch. Viele Köche verbrennen irgendwann – und stehen dann ohne Netz da.

„Man muss auch an sich selbst denken“, sagt Witzigmann. „Nicht nur an den nächsten Stern, das nächste Restaurant, die nächste Show.“ Ein Appell, der nach den Schicksalen von Schuhbeck und Lafer besonders nachdenklich stimmt.

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Ihre Meinung ist gefragt

Kennen Sie Eckart Witzigmann, Alfons Schuhbeck oder Johann Lafer? Was sagen Sie zu den Schicksalen der Spitzenköche? Und haben Sie selbst schon in ihren Restaurants gegessen? Schreiben Sie es in die Kommentare.

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